COC Hochfilzen mit Cédric

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Cédric Steiner über seine Erlebnisse und Wettkämpfe beim COC in Hochfilzen (AUT):

Bereits am Donnerstagmorgen ging es für mich los. Die 4 Stunden lange Reise verbrachte ich unter anderem auch mit schlafen. Als wir ankamen konnten wir gleich essen, worüber ich sehr froh war, denn ich war sehr hungrig. Nachdem wir die Zimmer bezogen hatten ging’s auch schon weiter. Streckenbesichtigung und Wettkampfvorbereitung standen an. Die warmen Temperaturen gestaltet die Durchführung des Continental Cups eher schwierig. Die Veranstalter mussten den Wettkampf in das nahe gelegene Hochfilzen verlegen, doch auch dort war die Loipe arm dran. Die 2.5km Runde war sehr weich und hatte gerade genug Schnee um Wettkämpfe stattfinden zu lassen.

Nachdem wir mit dem Service-Team unsere Skiwahl abgesprochen hatten ging es zurück ins Hotel. Nach dem Nachtessen stand noch die Teamsitzung an. Es wurde organisiert wer wann mit wem an den Wettkampfort fahren muss, wann getestet werden darf und wie der Tagesablauf grob aussieht.

Der Freitag begann für mich bereits kurz vor 7 Uhr. Die beste Vorbereitung fängt für mich schon vor dem Frühstück an. Ich ging kurz joggen. Nach dem Frühstück fuhren wir nach Hochfilzen. Direkt nach dem Skitest folgte das Einlaufen, welches wir aufgrund der Schneeverhältnisse zu Fuss absolvieren mussten. Nach dem Prolog durften die Herren nochmals zurück ins Hotel, da zuerst die Damen die Finalläufe absolvierten. Wegen eines Missverständnisses zwischen Hotel und den Mannschaftsführern gab es zu spät Mittagessen und alle Athleten, die in die Finalläufe kamen mussten kurzerhand in den nahegelegenen Laden um etwas Leichtes zu Essen zu kaufen. Am Nachmittag ging es wieder nach Hochfilzen. Ich fühlte mich sehr fit und taktisch bereit für die Finals. Ich qualifizierte mich knapp für den Halbfinal. Im Halbfinal wurde ich 4. in meinem Heat, konnte mich jedoch dank der deutlich schnelleren Zeit als im anderen Heat für den Finallauf qualifizieren. Auch dort konnte ich von meinem taktischen Laufen profitieren. Am Schluss fehlte mir eine Skilänge für den Sprung auf das Podest.

Am Samstag stand ich wieder kurz vor 7 Uhr auf. Das Morgenfooting ist für mich ein fester Bestandteil eines Wettkampfes. Die Loipe war bereits um 9 Uhr sehr weich, was das Laufen schwieriger machte. Doch ich konnte von Anfang an einen guten Rhythmus laufen. Ich war mit meinem Rennen sehr zufrieden. Den 9. Platz musste ich mir aber mit einem Italiener teilen, da wir die genau gleiche Zeit liefen. Am Nachmittag ging ich ein wenig Joggen, um die Säure die ich in den Beinen angehäuft habe besser abzubauen.

Auch der Sonntag startete für mich um etwa 7 Uhr. Wie bereits am Vortag lief es für mich sehr gut. Die Letzten 2km konnte ich mit einem Franzosen mitlaufen. Ich bin mit meinem 11. Platz, den ich schon wieder teilen musste, sehr zufrieden. Die TopTen verpasste ich um lediglich 2 Zehntelsekunden.

Nach dem Rennen ging es Schlag auf Schlag. Nachdem wir zurück im Hotel waren mussten wir packen, duschen und den Skiraum, den wir hatten, aufräumen. Kurz nach dem Mittagessen fuhren wir nach Hause. Nun geht das Training weiter, denn das nächste Rennen steht bereits an.

One Response to "COC Hochfilzen mit Cédric"
  1. Claudio sagt:

    Hi Sedi,
    Cooler Bericht und herzliche Gratulation zu den tollen Resultaten der ganzen TZ!
    Wünsche Dir sowie allen übrigen Athletinnen und Athleten mit den Trainern en guata Rutsch und für’s neue Jahr weiterhin viel Glück und Erfolg.
    Liaba Gruass und früred nit z’fescht…
    Claudio

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