Trainingszelle Davos Klosters Nordisch

 

 

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Junioren WM im Goms mit Valerio

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Valerio Grond erzählt uns über seine Erlebnisse an der Junioren- und U23 WM im Goms:

Valerio Grond (Nr. 21)
Janik Riebli (Nr. 10, Mitte) Valerio Grond (Nr. 21, rechts)
Valerio Grond
Valerio Grond (Nr. 21)
Valerio Grond (v.)  und Janik Riebli (h.)
Valerio Grond
Valerio Grond (Nr. 21, Mitte), Janik Riebli (Nr. 10, links)
Valerio Grond (Nr. 21)
Valerio Grond
Valerio Grond im 10km klassisch Einzelstart

Vom 28. Januar bis 3. Februar fanden die Nordischen Junioren-Weltmeisterschaften in der Schweiz statt. Die Langläufer waren in Ulrichen, Goms stationiert. Die Wettkämpfe der Skispringer und Nordisch-Kombinierer fanden in Kandersteg statt. Die Trainingszelle Davos Klosters  Nordisch war mit Désirée Steiner, Alina Meier, Flurin Grond, Janik Riebli, Marino Capelli, Cédric Steiner und mir sehr gut vertreten.

Die Schweizer Delegation reiste schon am 25. Januar ins Goms, um auf der Wettkampfstrecke noch einige Trainings zu absolvieren. Am 25. Januar trainierten die Davoser Athletinnen und Athleten am Morgen noch das letzte Mal auf heimischem Boden. Im Wallis stand nur noch ein kurzes Footing und das Einleben ins Hotel auf dem Programm. Am nächsten Morgen gingen wir zum ersten Mal auf die Rennstrecke und sahen uns jede Kurve, Kuppe und Abfahrt ganz genau an. Nach dem Mittagessen gab es den gewöhnlichen Mittagsschlaf und dann noch ein Jogging/Hometrainer Training mit Rumpf zum Dessert.

Dann war auch schon nur noch ein Tag bis zum Sprintwettkampf übrig. Das bedeutet noch einmal die Rennstrecke besichtigen und das Vorbelastungsprogramm abspulen. Während des Trainings merkte man wie die Nervosität stieg und auch nachher meinte immer wieder ein Athlet: „Morgen geht’s los, ich bin so nervös!“. Am Abend gingen wir als Team an die Eröffnungsfeier und dann auch schon bald ins Bett.

Also war es schon so weit, das erste Rennen der U20 Kategorie startete mit dem Prolog um 9.30h. Fünf der acht gestarteten Schweizer qualifizierten sich für die Finals. Ich konnte mich mit dem 21. Rang auch für die Finalläufe qualifizieren. Ich wurde in denselben Heat wie Janik Riebli eingeteilt. Wir qualifizierten und beide für den Semifinal. Im Semifinal stürzte Janik in einem ungünstigen Moment und schied leider aus. Ich konnte mich völlig unerwartet für den Final der besten sechs qualifizieren. Im Final konnte ich mich gegen drei der fünf Kontrahenten durchsetzten und überquerte überglücklich als Dritter die Ziellinie. Nicht zuletzt wegen dem Heimvorteil konnte ich und das ganze Team ein sehr gutes Resultat erzielen.

Am nächsten Tag ging es darum, sich möglichst gut zu erholen für das nächste Rennen. Am Abend fand die Medallienzeremonie der sechs besten U20 & U23 Sprintern statt. Mit Nadine Fähndrich und Beda Klee war ich nicht der einzige Schweizer der ausgezeichnet wurde. Es war ein sehr schönes Erlebnis zuhause den grössten Erfolg meiner Karriere feiern zu dürfen. Das Feiern war aber schnell zu Ende, da am nächsten Tag das 10km klassisch Rennen bevorstand.

Mit einem etwas verändertem Schweizer Team nahmen wir dieses Rennen in Angriff. Es war ein sehr harter Wettkampf aber auch ein gutes Erlebnis und eine Erinnerung daran, dass noch viel Arbeit vor uns liegt.

Nach dieser Strapaze gab es einen Ruhetag an dem die Devise, nicht stehen, wenn du sitzen kannst, nicht sitzen, wenn du liegen kannst und am allerbesten schlafen, galt. Mein nächster Einsatz war erst am 03. Februar in der Staffel. Ich konnte mich gut erholen und noch einmal super vorbereiten.

In der Staffel durfte ich mit Janik Riebli, Maurus Lozza und Flurin Grond die Schweiz vertreten. Wir erreichten den 9. Rang, der sicherlich Luft nach oben lässt. Es war aber schön als Team den Wettkampf zu bestreiten.

Schon galt es die letzten Momente der JWM zu geniessen und dann hiess es zusammenpacken und ab nach hause. Es waren für mich ganz neue und extrem schöne Erfahrungen. Vielen Dank an alle Beteiligten!

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